Schulsanitätsdienst

Leben retten ist keine Frage des Alters. Aber je früher mit der Ausbildung begonnen wird, desto mehr festigt sich das lebensrettende Wissen. Mit seinen Schulsanitätsdiensten leistet der ASB seinen Beitrag, um die Erste Hilfe fest im allgemeinen Wissen zu verankern.

 „Mich haben Mitschüler aus dem Französischunterricht gerufen. Mir wurde nur gesagt, da sei jemand umgekippt. Als ich Florian bewusstlos auf dem Boden liegen sah, habe ich die anderen Mitschüler gefragt: ‚Atmet er denn noch?‘ Die meinten nur: ‚Keine Ahnung.‘ Dann habe ich die Atemkontrolle gemacht und mit der Reanimation begonnen.“ Schulsanitäterin Helena (17) von der Frankfurter Ziehenschule hat ihrem Mitschüler Florian (18) im April 2014 das Leben gerettet. Dank ihrer Ausbildung zur Schulsanitäterin durch den ASB und ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Sanitäterin beim ASB Frankfurt wusste Helena in der Notfallsituation genau, was zu tun war.

 

Schülerinnen und Schüler können sich bundesweit vom ASB zu Schulsanitätern ausbilden lassen. Denn beim Spielen in der Pause, im Sportunterricht oder auf dem Schulhof gibt es immer wieder kleinere und größere Verletzungen. Die Junior-Sanitäter des ASB wissen, was in solchen Situationen zu tun ist.

Erste-Hilfe-Ausbildung für Schüler

Während ihrer Erste-Hilfe-Ausbildung und bei einem Aufbaulehrgang haben die Schüler gelernt, wie man in Notsituationen schnell, richtig und mit wenigen Handgriffen kompetent Erste Hilfe leisten kann.

Die jungen Schulsanitäter absolvieren diesen Dienst an ihren Schulen freiwillig. Außerdem macht nicht nur die Ausbildung jede Menge Spaß, sondern auch die regelmäßigen Treffen der verschiedenen Gruppen im Schulsanitätsdienst.

Durch die Ausbildung von Schülersanitätern möchte der ASB ein rücksichts- und verantwortungsvolles Miteinander in der Schule fördern und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken.